1006 · Reis
Siehe die Zusätzliche Anmerkung 1 zu Kapitel 10.
Kombinierte Nomenklatur der EU · KN-Code · HS 1006.40
Bruchreis
Nicht allein anmeldbar: eine der 1 Unterteilungen verwenden Daten: Kombinierte Nomenklatur der EU, gültig ab 1. Januar 2026 · geprüft am 24. Oktober 2026
Einfuhr: EU
Abgaben zusätzlich zum Zoll und Vorschriften, die die Waren an der Grenze erfüllen müssen.
Melden Sie den zehnstelligen TARIC-Code an, der zu den Waren passt: Die Maßnahmen können sich je nach Unterposition unterscheiden.
| 1006 40 00 10 | zur Herstellung von Lebensmittelzubereitungen der Unterposition 1901 10 |
| 1006 40 00 90 | anderer |
| Laufende Nummer | Ursprung | Kontingentszollsatz | Zeitraum | Menge | Restmenge | Gültigkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 09.0139 | All third countries | Frei | 1. Januar 2026 – 31. Dezember 2026 | 1.000.000 kg | 1.000.000 kg | Offen |
| 09.0140 | Guyana | 45 EUR / t | 1. Januar 2026 – 31. Dezember 2026 | 10.308.000 kg | 10.308.000 kg | Offen |
| 09.1798 | Egypt | Frei | 1. Januar 2026 – 31. Dezember 2026 | 92.742.000 kg | 92.742.000 kg | Offen |
| 09.4149 | Thailand | 45 EUR / t | 1. Januar 2021 – | — | — | Verwaltung über Einfuhrlizenzen |
| 09.4150 | Australia | 45 EUR / t | 1. Januar 2021 – | — | — | Verwaltung über Einfuhrlizenzen |
| 09.4153 | United States | 45 EUR / t | 1. Januar 2021 – | — | — | Verwaltung über Einfuhrlizenzen |
| 09.4154 | All third countries | 45 EUR / t | 20. Juli 2025 – | — | — | Verwaltung über Einfuhrlizenzen |
| 09.4168 | ERGA OMNES | Frei | 20. Juli 2025 – | — | — | Verwaltung über Einfuhrlizenzen |
| 09.7222 | Peru | Frei | 1. Januar 2026 – 31. Dezember 2026 | 78.200.000 kg | 78.154.970 kg | Offen |
| 09.7530 | Ecuador | Frei | 1. Januar 2026 – 31. Dezember 2026 | 5.000.000 kg | 4.884.725 kg | Offen |
Restmengen laut wöchentlichem Kontingentsbericht der Kommission vom 30. Oktober 2026. Über Lizenzen verwaltete Kontingente werden mit Einfuhrlizenzen zugeteilt; ihre Restmenge wird im Wochenbericht nicht veröffentlicht.
Der Satz, den jeder Mitgliedstaat auf Waren dieser Nummer anwendet, aus der Datenbank „Taxes in Europe“ der Kommission. Ein ermäßigter Satz kann nur einen Teil der Waren einer Nummer erfassen: maßgeblich ist das nationale Umsatzsteuerrecht.
TEDB · 7. November 2026
| Abkommen oder Präferenzregelung | Länder | Satz |
|---|---|---|
| Drittlandszollsatz (kein Abkommen) | — | 128 €/t |
| GSP-EBA (Sonderregelung für die am wenigsten entwickelten Länder - Alles außer Waffen) | Afghanistan, Angola, Äthiopien, Bangladesch und 37 weitereAfghanistan, Angola, Äthiopien, Bangladesch, Benin, Bhutan, Burkina Faso, Burundi, Dschibuti, Eritrea, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Haiti, Jemen, Kambodscha, Kiribati, Kongo-Kinshasa, Laos, Liberia, Malawi, Mali, Mauretanien, Myanmar, Nepal, Niger, Ruanda, Sambia, São Tomé und Príncipe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südsudan, Tansania, Timor-Leste, Togo, Tschad, Tuvalu, Uganda, Zentralafrikanische Republik | Frei |
| CARIFORUM | Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize und 10 weitereAntigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, Dominikanische Republik, Grenada, Guyana, Jamaika, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago | Frei |
| SADC EPA | Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia | Frei |
| Staaten des östlichen und südlichen Afrikas | Komoren, Madagaskar, Mauritius, Seychellen, Simbabwe | Frei |
| Abkommen EU–Andorra | Andorra | Frei |
| Abkommen EU–Albanien | Albanien | Frei |
| Abkommen EU–Bosnien und Herzegowina | Bosnien und Herzegowina | Frei |
| Abkommen EU–Kanada | Kanada | Frei |
| Abkommen EU–Côte d’Ivoire | Côte d’Ivoire | Frei |
| Abkommen EU–Kamerun | Kamerun | Frei |
| Abkommen EU–EcuadorKontingent | Ecuador | Frei |
| Abkommen EU–ÄgyptenKontingent | Ägypten | Frei |
| Präferenzursprung gemäß dem Abkommen in Form eines Briefwechsels zwischen der Europäischen Union einerseits und dem Königreich Marokko andererseits zur Änderung der Protokolle Nr. 1 und Nr. 4 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Königreich Marokko andererseits. | Westsahara | Frei |
| Abkommen EU–Fidschi | Fidschi | Frei |
| Abkommen EU–Vereinigtes Königreich | Vereinigtes Königreich | Frei |
| Abkommen EU–Georgien | Georgien | Frei |
| Abkommen EU–Ghana | Ghana | Frei |
| Abkommen EU–Israel | Israel | Frei |
| Abkommen EU–Island | Island | Frei |
| Abkommen EU–Jordanien | Jordanien | Frei |
| Abkommen EU–Kenia | Kenia | Frei |
| Abkommen EU–Libanon | Libanon | Frei |
| Abkommen EU–Marokko | Marokko | Frei |
| Abkommen EU–Republik Moldau | Republik Moldau | Frei |
| Abkommen EU–Montenegro | Montenegro | Frei |
| Abkommen EU–Nordmazedonien | Nordmazedonien | Frei |
| Abkommen EU–PeruKontingent | Peru | Frei |
| Abkommen EU–Papua-Neuguinea | Papua-Neuguinea | Frei |
| Abkommen EU–Palästinensische Autonomiegebiete | Palästinensische Autonomiegebiete | Frei |
| Abkommen EU–Serbien | Serbien | Frei |
| Abkommen EU–Salomonen | Salomonen | Frei |
| Abkommen EU–Singapur | Singapur | Frei |
| Zollunion EU–San Marino | San Marino | Frei |
| Abkommen EU–Ukraine | Ukraine | Frei |
| Abkommen EU–Vietnam | Vietnam | Frei |
| Abkommen EU–Samoa | Samoa | Frei |
| Abkommen EU–Kosovo | Kosovo | Frei |
| Mercosur | Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay | 56,87 EUR / t |
| Abkommen EU–Neuseeland | Neuseeland | 63,99 EUR / t |
WTO-Zollkontingent.
| Land | Wert | Anteil | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 79,2 Mio. € | 49,5 % | -52,3 % | |
| 15,8 Mio. € | 9,9 % | -26,8 % | |
| 14,9 Mio. € | 9,3 % | +38,5 % | |
| 13 Mio. € | 8,1 % | -23,8 % | |
| 8,6 Mio. € | 5,4 % | -12,6 % | |
| 5,9 Mio. € | 3,7 % | -20,9 % | |
| 4,8 Mio. € | 3 % | -67 % | |
| 3,4 Mio. € | 2,1 % | -29,8 % |
1.
A) Die in den Positionen dieses Kapitels genannten Erzeugnisse gehören nur dann zu der jeweiligen Position, wenn sie als Körner, auch in Kolben oder auf dem Halm, gestellt werden.
B) Zu diesem Kapitel gehören nicht Getreidekörner, die geschält oder anders bearbeitet wurden. Jedoch bleiben geschälter, geschliffener, polierter, glasierter und parboiled Reis sowie Bruchreis in Position 1006. Auch Quinoa, bei dem das Perikarp ganz oder teilweise entfernt wurde, um die Saponine abzutrennen, das aber nicht weiter bearbeitet wurde, bleibt in Position 1008.
2. Zu Position 1005 gehört nicht Zuckermais (Kapitel 7).
1. Es gelten als:
a) „rundkörniger Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10061030, 10062011, 10062092, 10063021, 10063042, 10063061 und 10063092: Reis, dessen Körner eine Länge von 5,2 mm oder weniger haben und bei denen das Verhältnis der Länge zur Breite weniger als 2 beträgt;
b) „mittelkörniger Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10061050, 10062013, 10062094, 10063023, 10063044, 10063063 und 10063094: Reis, dessen Körner eine Länge von mehr als 5,2 mm und 6,0 mm oder weniger haben und bei denen das Verhältnis der Länge zur Breite weniger als 3 beträgt;
c) „langkörniger Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10061071, 10061079, 10062015, 10062017, 10062096, 10062098, 10063025, 10063027, 10063046, 10063048, 10063065, 10063067, 10063096 und 10063098: Reis, dessen Körner eine Länge von mehr als 6,0 mm haben;
d) „Rohreis (Paddy-Reis)“ im Sinne der Unterpositionen 10061030, 10061050, 10061071, 10061079 und 10061090: Reis in der Strohhülse, gedroschen;
e) „geschälter Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10062011, 10062013, 10062015, 10062017, 10062019, 10062092, 10062094, 10062096, 10062098 und 10062099: Reis, bei dem nur die Strohhülse entfernt worden ist. Hierunter fällt insbesondere Reis, der unter den Handelsbezeichnungen „Braunreis“, „Cargo-Reis“, „Loonzain-Reis“ und „riso sbramato“ bekannt ist;
f) „halbgeschliffener Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10063021, 10063023, 10063025, 10063027, 10063029, 10063042, 10063044, 10063046, 10063048 und 10063049: Reis, bei dem die Strohhülse, ein Teil des Keimes und ganz oder teilweise die äußeren Schichten des Perikarps, nicht jedoch die inneren Schichten, entfernt worden sind;
g) „vollständig geschliffener Reis“ im Sinne der Unterpositionen 10063061, 10063063, 10063065, 10063067, 10063069, 10063092, 10063094, 10063096, 10063098 und 10063099: Reis, bei dem die Strohhülse, die äußeren und inneren Schichten des Perikarps und der Keim bei mittel- und langkörnigem Reis vollständig, bei rundkörnigem Reis zumindest teilweise, entfernt worden sind, bei dem jedoch bis zu 10 GHT der Körner weiße Längsrillen aufweisen können;
h) „Bruchreis“ im Sinne der Unterposition 100640 gebrochene Körner, die drei Viertel oder weniger der durchschnittlichen Länge ganzer Körner haben.
2. Auf Mischungen, die zu diesem Kapitel gehören, sind folgende Zollsätze anzuwenden:
a) auf Mischungen, in denen einer der Bestandteile mindestens 90 GHT ausmacht, ist der für diesen Bestandteil geltende Zollsatz anzuwenden;
b) auf andere Mischungen ist der Zollsatz des Bestandteils anzuwenden, der zu dem höchsten Zollbetrag führt.
Die Erläuterungen der Europäischen Kommission dazu, wie Waren in diese KN-Codes einzureihen sind. Sie sind nicht rechtsverbindlich, werden aber von den Zollbehörden angewandt; sie ergänzen die Erläuterungen zum HS der Weltzollorganisation.
Siehe die Zusätzliche Anmerkung 1 zu Kapitel 10.
Allgemeines
Es wird darauf hingewiesen, dass getrocknete Ähren, Kolben und Rispen von Getreide (z. B. Maiskolben), die zu Zierzwecken gebleicht, gefärbt, imprägniert oder anders bearbeitet worden sind, zu Unterposition 0604 90 99 gehören.
Getreide wird auch dann in dieses Kapitel eingereiht, wenn es zwecks Haltbarmachung einer thermischen Behandlung unterzogen worden ist, die zu einer teilweisen Verkleisterung der Stärke und bisweilen zum Aufplatzen der Getreidekörner geführt hat. Die teilweise Verkleisterung (Vorverkleisterung) erfolgt während des Trocknens und betrifft nur eine kleine Menge Getreidekörner. Diese Umwandlung von Stärke wird mit der thermischen Behandlung nicht beabsichtigt und ist lediglich ein Nebeneffekt. Diese Behandlung ist nicht als „anders bearbeitet“ im Sinne der Anmerkung 1 Buchstabe b zu Kapitel 10.
Erläuterungen zur Kombinierten Nomenklatur der Europäischen Union, Amtsblatt C (konsolidierte Fassung und spätere Änderungen) · © European Union
Die Kombinierte Nomenklatur jedes Jahres, wie im Amtsblatt veröffentlicht: Warenbezeichnung, Drittlandszollsatz und besondere Maßeinheit.
| Jahr | Warenbezeichnung | Drittlandszollsatz | Besondere Maßeinheit |
|---|---|---|---|
| 2026 | Bruchreis | 128 €/t | — |
| 2025 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2024 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2023 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2022 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2021 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2020 | unverändert | 128 €/t | — |
| 2019 | Bruchreis | 128 €/t | — |
KN-Code 1006 40 00 ist in der Kombinierten Nomenklatur die einzige Tarifposition unter der HS-Unterposition 1006.40 („Reis, Bruchreis“).
Der Drittlandszollsatz ist ein spezifischer oder gemischter Zoll: 128 €/t.
Für Waren mit Ursprung in 103 Ländern gilt in der EU statt des Drittlandszollsatzes von 128 €/t ein Präferenzzollsatz (etwa GSP-EBA oder CARIFORUM); bei 98 davon entfällt der Zoll ganz.
Die EU erhebt auf Waren mit Ursprung in Belarus und Russland zusätzlich zum Zoll einen Zusatzzoll von 50 %.
In den zwölf Monaten bis August 2026 führte die EU Waren der HS-Unterposition 1006.40 im Wert von 159,8 Mio. € ein (−42 % gegenüber den zwölf Monaten davor), im Durchschnitt zu 0,35 € je kg; wichtigstes Lieferland war Myanmar mit einem Anteil von 50 %, gefolgt von Thailand.
Zum Vergleich für dieselbe Unterposition: Türkei 45 %, Kanada zollfrei, Mexiko 20 %, Brasilien 9 %, Argentinien 9 %, Peru zollfrei, Neuseeland zollfrei, Japan zollfrei, GCC zollfrei, Schweiz zollfrei, Norwegen zollfrei, Nordmazedonien 35 % und Nigeria 10 %.
Die EU-Mitgliedstaaten importierten 2024 Waren der Unterposition 1006.40 im Wert von 449 Mio. $; der größte Anteil der Einfuhren von außerhalb der EU kam aus Myanmar.
In der Kombinierten Nomenklatur beträgt der Drittlandszollsatz 128 €/t; besondere Maßeinheit: —. Präferenzzölle für Waren aus Abkommensländern, Antidumpingzölle und Steuern sind darin nicht enthalten.
Für 103 Länder gibt es auf dieser Tarifposition einen Präferenzzollsatz, bei 98 davon 0 % (unter anderem GSP-EBA, CARIFORUM und SADC EPA). Er gilt nur für Waren, die die Ursprungsregeln des Abkommens erfüllen und für die ein Ursprungsnachweis vorliegt. Wählen Sie auf dieser Seite das Ursprungsland, um den Satz zu sehen.
Die EU erhebt auf Waren mit Ursprung in Belarus und Russland zusätzlich zum Zoll einen Zusatzzoll von 50 %. Für einzelne Hersteller, die in der Maßnahme namentlich genannt sind, können abweichende Sätze gelten.
Für die Unterposition 1006.40 insgesamt kam 2024 der größte Anteil der Einfuhren von außerhalb der EU aus Myanmar (163 Mio. $), gefolgt von Thailand.